Wichtige Tipps zur Bewerbungsphase

Was viele Ausbildungssuchende nicht wissen: Der Erfolg deiner Bewerbung und der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch beginnt beim Lesen und richtigen Interpretieren der Stellenanzeigen. Bewirbst du dich auf eine Stelle ohne die gewünschten Auswahl-Kriterien richtig deuten zu können, landest du bei den Personalverantwortlichen gleich auf Stapel C. Zu den Auswahl-Kriterien gehören sogenannte „Muss-Kriterien“, „Kann“-Kriterien sowie „Versteckte“ Kriterien. Was es damit auf sich hat, gleich.

Erst mal kurz zu den Personalverantwortlichen: du hast dich auf eine Stellenanzeigen in einem Großunternehmen aus dem Bauch heraus ganz schnell beworben und die Auswahl-Kriterien nur kurz überflogen „passt schon in etwa“ dachtest du. Deine Bewerbung landet auf dem Schreibtisch des Personalers,  nur liegen da noch 100 anderen Bewerbungen. Der Personaler errichtet in der Regel sofort einen A-B-C-Stapel

  • A: passende Bewerbung, geforderte Fähigkeiten stimmen mit den Fähigkeiten in den Bewerbungsunterlagen überein, Vorstellungsgespräch sehr wahrscheinlich
  • B: in etwa passende Bewerbung, nicht alle geforderten Fähigkeiten stimmen überein, Nachrücker im Bewerbungsgespräch für Absagen aus Stapel A.
  • C: nicht passende Bewerbung, geforderte Fähigkeiten stimmen nicht oder kaum mit dem Anforderungs-Profil überein.

Nicht schwer zu erraten, auf welchem Stapel du ganz schnell landest, mit so einer „Passt-schon-Bewerbung“.

Tipp von Sarah und Alex Personaler erkennen mit geübtem Auge binnen drei, vier Minuten ob deine Bewerbung „passt“, die Anforderungskriterien übereinstimmen und du in deinem Bewerbungsschreiben auf die wichtigsten Anforderungen plausibel antwortest. Deshalb wichtig: Nimm dir für jede Stellenanzeige ausreichend Zeit und überprüfe die Anforderungen, wie schon zuvor erwähnt, mit deinem Kompetenz-Profil. Bewirb dich nur bei weitgehender Übereinstimmung!